Und ich dachte, Kalifornien wäre warm…

Ich habe meine Reise fortgesetzt und war im Arches National Park, in Page am Lake Powell am Horse Shoe Bend des Colorado River und im Bryce Canyon. Weiter ging es zu den Highlights der Tour: Zion und Yosemite National Park. Die beiden haben mir eigentlich am besten gefallen: In den Bergen mit einem Fluss und dank der Schneeschmelze mit großen Wasserfällen im Yosemite. Dazwischen war ich eine Nacht in Las Vegas, dem Death Valley (habe es offensichtlich überlebt) und am Lake Tahoe. In Kalifornien wurde ich am Lake Tahoe erst mal mit Schnee begrüßt. Da liegt teilweise noch ordentlich was.

Das Wochenende habe ich ich in San Francisco verbracht und einen Wasseralfinger besucht :-) Die Fahrradtour durch SF war ziemlich cool! Aber junge war das kalt… Der Wind ist ziemlich bitter und sobald die Sonne weg ist wird es ar***kalt.

Jetzt bin ich in Monterey und fahre den Hwy 1 entlang nach Süden. Ich hoffe, dass ich es noch bis Santa Barbara schaffe, bevor ich am Donnerstagmittag noch Stanford ansehen will und ich dann am Freitagabend im Flieger Richtung Heimat sitze – wenn mir die Asche aus Island nicht in die Quere kommt :-|

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Goodbye New Jersey

Eigentlich wollte ich mich schon viel früher melden und es war auch schon alles fertig geschrieben. ABER: ich habe seit Tagen kein vernünftiges Internet. Deshalb jetzt ordentlich.

Mein Praktikum habe ich mittlerweile abgeschlossen. Der Abschied ist mir zugegebenermaßen recht schwer gefallen. Meinen Abschied haben wir jedoch gebührend gefeiert: Donnerstagabend in NY (nach nur 4 oder 5 Stunden Schlaf ging es dann an den letzten Arbeitstag), Freitagabend in Red Bank und am Samstagmorgen noch beim Brunch in Long Branch.

Gleich am Samstag habe ich mich in den Flieger nach Hawaii gesetzt. Nach 20 Stunden war ich dann auch endlich am Hotel und wurde mit gigantischem Wetter empfangen. Vier Tage habe ich in Honolulu auf Oahu verbracht und die Natur erkundet. Darunter waren Diamond Head, ein Wasserfall, mit dem Auto um die Insel und Schnorcheln. Nebenbei habe ich noch das schlimmste Unwetter der letzten Jahrzehnte erlebt: 15000 Blitze in wenigen Stunden auf ganz Hawaii und Waikiki stand laut Nachrichten bis zu 6inches unter Wasser. Die nächsten 4 Tage war ich auf Maui. Die Insel ist extrem vielseitig und bietet von Steppe bis Regenwald so ziemlich alles. Abgerundet wurde das ganze vom Sonnenaufgang auf dem Haleakala Krater.

Von dort ging es nach Pheonix weiter per 4stündiger Autofahrt weiter an den Grand Canyon. Wettertechnisch wurde ich hier ganz schnell umgewöhnt: Mit Schnee und kalten Temperaturen. Heute bin ich ins Monument Valley gefahren wo ich gerade im Hotel sitze. Irgendwo habe ich auch die Zeitgrenze überschritten, aber so recht weiß ich nicht wo ;-) Der Plan für die nächsten Tage ist: Arches National Park, zurück durchs Monument Valley an den Lake Powell und von dort an den Bryce Canyon und Zion Nationalpark. Und bis dahin ist für euch auch schon wieder Wochenende.

Auch wenn die Bilder (meist) nicht so aussehen: Es hat bisher jeden Tag mindestens einmal geregnet. Sowohl auf Hawaii als auch hier an der Westküste.

Genießt die Bilder.

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Anfang vom Ende

Meine drittletzte Woche hat hier schon begonnen. Die Zeit vergeht wirklich schnell.

Vor drei Wochen war ich in Philadelphia. Zuerst auf NJ-Seite in Camden im NJ State Aquarium, das leider etwas enttäuschte und danach ging es direkt nach Philly zur Segway-Tour. Danach bin ich in den Historic District zur Liberty Hall und Liberty Bell gefahren und durfte während der letzten Führung des Tages, die ich gerade noch erwischt habe auf den Stühlen des nachgebauten Kongresses platznehmen.

Vor zwei Wochen war ich nochmal in NY im Museum of Modern Art (MoMA). Dabei kamen fast schon Heimatsgefühle auf: Es sind überraschend viele deutsche Exponate zu sehen: Die Modelle der Karlsruher FH-Mensa und des Daimler Museums sowie der deutsche Expressionismus als derzeitige Sonderausstellung.
Später bin ich nochmal auf die Rückseite des WFC und in den Washington Square Park im Village (wird leider derzeit erst hergerichtet) und abends habe ich mich noch kurz mit Friedi und Max zum Abendessen getroffen. Das war vermutlich mein vorletzter NY-Besuch.

Letztes Wochenende habe ich mich endlich ich den Süden von New Jersey aufgemacht. Das stand schon länger auf meiner Liste, aber das Wetter hat mir meistens einen Strich durch die Rechnung gemacht… In Cape May, der Südzipfel von New Jersey, kann man sowohl Sonnenauf- als auch -untergang über Wasser ansehen. Bei strahlendem Sonnenschein ging es erst einmal nach Atlantic City. Atlantic City sieht aus wie ein Nachbau einer unwirklichen Phantasielandschaft. Aber eigentlich ganz cool. Die Bilder verraten mehr. In Atlantic City muss man natürlich auch einmal ins Casino schauen, aber das wirkte doch recht abschreckend: Man kommt rein und sieht vor allem erst mal überwiegend alte verzweifelte Frauen vor den Slotmachines. Aber auch an den Spieltischen ist keine wirklich coole Atmosphäre. ich war leicht schockiert. Das sieht alles in allem doch recht einsam/verzweifelt aus…

Weiter ging es der Küste entlang runter nach Cape May zum Sunset Beach. Dort angekommen, war der Himmel jedoch zugezogen und vom Sonnenuntergang war nicht viel zu sehen.

Ansonsten plane ich mittlerweile schon meine Abreise hier: Der Urlaub ist großteils gebucht: am 29.4. geht der Flieger nach Honolulu. 4Tage später geht es nach Maui und am 8. Tag geht es dann nach Phoenix und von dort mit dem Auto auf Westküsten/Nationalpark-Tour: Grand Canyon, Monument Valley, Arches National Park, Lake Powell/Glen Canyon, Bryce Canyon, Zion National Park, Las Vegas, Death Valley und Yosemite. Dazu kommen noch San Francisco und ein bisschen an der Küste dem Highway One entlang. Und dann sehen wir mal, wie viel Zeit mir noch übrig bleiben. Am 27. Mai geht der Flieger zurück und so komme ich – wie ich gerade herausgefunden habe – pünktlich zum Champions League Finale wieder in Deutschland an. So: wo wird geguckt? Nehme ab sofort Vorschläge an ;-)

So viel für heute :-)

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Szenenwechsel

Oha, ist das lange her, seit ich mich mal gemeldet habe. Sieht jetzt aber nach ganz schön viel Text aus… So viel ist es nicht, lasst euch nicht abschrecken ;-)

Es war aber einfach nicht viel los hier. Die Wintersuppe machte wenig Lust auf Ausflüge und stattdessen habe die Abende meist mit Antonia, die mittlerweile zurück in Italien ist, und Jaime verbracht: Filme, Oscars oder doch in eine Bar.

Jetzt habe ich aber wieder einiges zu berichten: Ich war in Los Angeles zur Optical Fiber Conference (OFC). Los ging’s am 5.3. recht früh morgens, so dass ich L.A. wenigstens ein bisschen erkunden kann, denn ansonsten nahm die Konferenz doch die meiste Zeit in Anspruch.

Schon der Anflug nach L.A. ist interessant: die Stadt ist wirklich riesig: Egal in welche Richtung man aus dem Flieger guckt, die Stadt geht entweder bis zum Strand oder bis an den Rand der Berge. Um die Mittagszeit in LA angekommen, habe einmal Downtown erkundigt. Downtown ist relativ unspektakulär aber es gibt doch ein paar nette Plätze zu finden. Mehr dazu findet ihr in den Bildern. Zu erwähnen ist aber erst einmal das Wetter: am Samstag hatten wir über 25°C. Dazu die Palmen und mediteranen Pflanzen lassen einen sich wie im Urlaub fühlen. Der riesen Unterschied zu NYC: L.A. ist viel relaxter, man muss bei der Fußgängerampel auch erst mal drücken, keiner läuft bei rot über die Straße (da musste ich mich erst mal beherrschen) und die Straßenverkäufer verkaufen keine HotDogs sondern Wassermelonen und Früchte. Aufgefallen sind mir auch gleich die vielen Fahrräder. Für den Fall, dass man sich aber doch entscheidet, den Bus anstatt das Fahrrad zurück zu nehmen, haben alle Busse einen Fahrradständer vorne angebracht.

Wie klein die Welt doch eigentlich ist: Als ich am Sonntagmorgen aus dem Hotelzimmer zum Frühstück gehen will, steht vor mir einer der Doktoranden vom Institut in Karlsruhe. Die Jungs sind im gleichen Hotel abgestiegen und hatten sogar die direkten Nachbarzimmer.

Wie es der Zufall auch noch so will, ist gerade jemand aus Aalen in Los Angeles und so hatte ich gleich auch noch einen Reiseführer (danke nochmal ;-) ) Am Sonntagmorgen ging es also gleich mal zum Hollywood Blvd, dann so nah wie möglich ans Hollywoodschild heran (hier sieht LA nicht nach USA aus sondern erinnert einen eher an ein kleines Italienisches Dorf: extrem verwinkelte und kleine Straßen) und anschließend nach Santa Monica an den Strand. Viel mehr Zeit blieb leider nicht, denn am Mittag gingen die ersten Veranstaltungen der OFC los.

Die OFC war im L.A. Convention Center mitten in Downtown und direkt neben dem Staples Center. Am Staples Center war auch einiges geboten: Gleichzeitig fanden dort schon die Ausscheidungsspiele im College Basketball zur großen March Madness, die diese Woche läuft, statt. March Madness ist ein großes College Turnier über mehrere Tage und natürlich wird auch den ganzen Tag live übertragen. Im Büro sollen dann angeblich auch ein paar Fernseher laufen.

Am Donnerstag ging es nach der Konferenz leider auch schon direkt auf den sogenannten “Red Eye Flight”: 5Stunden Flug gegen die Zeit und die Nacht ist vorbei.

Dieses Wochenende dann war ich seit längerer Zeit mal wieder in NY und habe mich mit einem Kumpel von zu Hause getroffen. Zusammen gings zur Columbia University am nördlichen Ende des Central Parks. In die Gebäude lassen sie einen aber leider nicht hinein (Security: “Can I help you, gentlemen?” – Übersetzung: “Aber ganz schnell raus hier, Leute”). Von dort ging es nach Little Italy, Chinatown und Soho. Am Times Square ist derzeit in Filmset aufgebaut. Es sieht so aus also ob der Film irgendwann um den Jahreswechsel herauskommen wird, denn am großen Silvester-”Ball” ist die 2012 schon montiert…

Am Abend ging es dann in diverse Bars und mit dem letzten Zug zurück nach NJ. Am Sonntagnachmittag ging es nochmal nach NY und dort ein bisschen in den Central Park wo die Straßenkünstler mittlerweile wieder die Stadt erobern – schöne Atmosphäre! Abends hatten wir Tickets für das NY Knicks Game im Madison Sqaure Garden (wer’s nicht weiß: auch das ist Basketball ;-) ) Leider waren die Knicks an diesem Abend nicht sehr konkurrenzfähig und haben deutlich verloren. Cool war es trotzdem.

Dieses Wochenende haben wir hier überigens die Uhren schon auf Sommerzeit umgestellt. Wir sind derzeit also nur 5h zurück und die Sonne ist noch bis nach 18 Uhr am Himmel zu sehen. :-)

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Super Sunday

Vor zwei Wochen hatten wir hier nochmal ziemlich heftigen Schneefall: Der schlimmste January-Snowstorm (ein Sturm wars zwar nicht, nennt man aber trotzdem so) seit 63 Jahren: nochmal gute 10inches auf das was noch immer seit Weihnachten liegt. Der Schnee war jedoch recht schwer das Schneeschippen danach weniger spaßig :-( Wir haben über eine Stunde gebraucht um die Einfahr freizubekommen. Ganz ausversehen habe ich noch eine kleine Schneeballschlacht angezettelt, aber was soll man machen ^^

In dieser Woche hatte Antonia dann den nächsten Gast aus Chile und ihr Boss hat ihn quasi auf sie bzw. uns abgeschoben. Es  war aber insgesamt ganz lustig und vor allem lecker: 4-Gänge Fondue: Käsefondue, Salat, Fondue mit Hähnchen, Filet Mignon, Shrimp und so ziemlich allem was man sich vorstellen kann. Als Dessert gab es dann Schokofondue mit Bananen und Erdbeeren (soweit noch klar) aber auch Brownie, Cheesecake, Marshmallows und co. –> Und weil man natürlich nix schlecht werden lassen kann, wird einem selber eher schlecht :-) Es hat sich voll gelohnt :-) Wer hier mal in die USA kommt, kann sich den Platz mal merken: der Melting Pot ist eine Kette.

Letzte Woche haben wir hier ein Abendessen veranstaltet: Außer den üblichen (Antonia, Jaime und mir) war noch ein weiterer spanischer Arbeitkollege und seine türkische Freundin dabei. Es war also ein richtiger Multikulti-Abend – auch kulinarischer Art.

Gestern war schließlich Super Sunday: Spielbeginn ist um 18:30 aber die PreGame Show läuft ab 12 oder so. Dazu kamen schon die ganze Woche zuvor irgendwelche Vorberichte oder eine einstündige Sendung “The best Super Bowl Commercials of all Times”… Was soll man dazu noch sagen ;-)
Ich war mit Jaime in einer Sports Bar und habe von dort das Spiel angeschaut. Es gab sogar ein kostenloses Buffet. Wir haben also alles richtig gemacht :-)

Ansonsten gab es wenig aufregendes. Ein bisschen Faulenzen hier, mal ins Hallenbad da, aber eben nichts erwähnenswertes. Bei der Arbeit arbeite ich seit letzter Woche mit einem PostDoc des MIT zusammen, aber thematisch hat sich auch dort noch nichts geändert…

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Geburtstag feiern in New York :-)

Es hat etwas gedauert, bis ich mich wieder gemeldet habe, aber die letzten Woche war doch recht vollgepackt…

Erst einmal an alle herzlichen Dank für die Glückwünsche, ich konnte auch schön feiern!
Wer es noch nicht weiß: Mein deutsches Handy ist derzeit abgemeldet und ich bin darauf nicht erreichbar. Auf meinem US Handy habe ich bisher noch keine SMS aus Deutschland empfangen können… Ich weiß nicht woran das liegt. Die einzige SMS die ich hier empfangen habe wurde mit einem deutschen Handy aus China abgeschickt… Wer das versteht darf es mir erklären ;-) Also müsst ihr mich entweder direkt anrufen oder per E-Mail, ICQ, Skype oder wie auch immer kontaktieren!

Ich habe meinen Geburtstag in New York verbracht. Meine Eltern waren zu Besuch und ich habe ihnen die Gegend hier einmal gezeigt. An einem halben Tag sind wir über 100Meilen gefahren: Long Branch (mit Schnee am Strand, sehr cool :-) ), Sandy Hook und Red Bank. Am Samstagmittag ging es nach New York. Dort über die Sehenswürdigkeiten in Midtown (Empire, Library, Rockefeller) zum Times Square und zum Abendessen in McGee’s Pub. Es war Playoff Weekend und wie es sich für eine richtige Sports Bar gehört, konnte man von überall mindestens einen Fernseher erblicken. An den Tischen neben uns saßen einige Fans und nachdem deren Mannschaft ausgeglichen und dann in Führung ging war die Stimmung prächtig. Anschließend ging an den Broadway: Million Dollar Quartett angucken und danach haben wir uns mit dem spanischen Kollegen getroffen, der auch am Sonntag Geburtstag hatte und auch in NY gefeiert hat. Wir haben dort in einem ungewöhnlichen ????? (–> Man kann es nicht Restaurant nennen, aber genausowenig Disco, Club oder sonst was…) in den Geburtstag reingefeiert.

Nochmal zur Erinnerung: wenn die Bilder in einem extrem starken Querformat angezeigt werden, müsst ihr euch das Originalbild angucken…

Am Sonntag haben wir unsere Sightseeing Tour in Downtown fortgesetzt und sind am späten Nachmittag zur Dämmerung auf das Rockefeller Center und haben von dort beobachtet, wie die Sonne unterging und die Lichter der Skyline langsam angingen. Da wir seit dem Schneesturm von Weihnachten noch immer Temperaturen rund um den Gefrierpunkt haben, ist der Central Park noch mit Schnee bedeckt und die Seen sind fast komplett zugefroren. Zum Tagesabschluss ging es in eine Skybar im Meat Packing District mit Blick auf den Hudson River und Hoboken. So lässt sich doch ein Geburtstag doch gebührend ausklingen ;-)

Am Freitag war ich mit Antonia und Jaime nochmal in NY. Eigentlich wollte sie eine Arbeitskollegin zum Essen auszuführen. Am Ende waren wir aber doch allein und haben uns mit zwei Kumpels von Jaime getroffen. Bei “Kesté” gab es “the best pizza of NY” (laut Antonia). Die Pizzeria wird von einem italienischen Ingenieur geführt, der eines Tages beschlossen hat, die Technik an den Nagel zu hängen und stattdessen ein Restaurant aufzumachen. Und das Ding läuft verdammt gut: er nimmt keine Reservierungen an, sondern wer zuerst kommt malt bzw. isst zuerst und es ist immer voll… Auch wir mussten also warten und haben uns davor noch einen Cocktail in der Bleeker Street gegönnt. Nach dem Essen ging es in die Hotelbar/disco des Jane Hotel. Es gibt hier halt doch ein paar Plätze, die man einfach kennen muss: Dahin findet man ziemlich nicht, ohne es zu kennen…

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Frohes neues Jahr

Ich wünsche euch allen ein frohes neues, gesundes und erfolgreiches Jahr 2011!

An Heiligabend bin ich also nach Denver, CO geflogen um in meiner freien Woche meine alte Gastfamilie in Pueblo zu besuchen. Denver an sich war recht unspektakulär und Weihnachten hat eigentlich gar nicht stattgefunden: Ich habe mich in die nächstgelgenen Kirche begeben, bin in den Gottesdienst um wenigstens etwas Weihnachtsstimmung mitzubekommen. Danach war Weihnachten für mich aber wieder vorbei…

Ab Samstagabend war ich dann in Pueblo. Zum Brunch am Sonntag kam dann ganz überraschend noch die japanische Austauschschülerin,  die einige Jahre nach mir hier war, zu Besuch. Das war echt lustig und interessant. Am Dienstag war ich mit Ariel Skifahren in Monarch (kein berüchtigtes Skigebiet und die 2er Sessellifte haben auch keinen Sicherheitsbügel). Großer Unterschied zum Skifahren zu Hause: Queuing am Lift. Wer “aktiv ansteht” wird zurückgepfiffen. Es gibt auch keine Automaten zur Skipasskontrolle sondern da steht eine Person, die die Pässe kontrolliert und anschließend “Front row come up” ruft und dann darf man erst weiter… Aus der Überlegung nach Aspen zu gehen wurde leider nichts: Mit über 5h Fahrzeit war es dann doch etwas zu weit weg :-(

Ansonsten habe ich ein paar alte Bekannte wieder getroffen. War lustig die Leute wiederzusehen!

Silvester verlief unspektakulär: Obwohl wir bei Bekannten eingeladen waren, wollten die gegen 10 schon wieder heim und so haben wir dann die Wiederholung von Times Squre geguckt.

Zurück in Lincroft habe ich die Auswirkungen des Blizzard gesehen. Junge, da muss es echt rund gegangen sein – es war ja auch der sechstschlimmste Sturm seit Beginn der Wetteraufzeichnungen: über 60cm Schnee in 24 Stunden. Immerhin läuft der Flugverkehr trotz weißem Rollfeld sowohl in Denver als auch in Newark reibungslos.

Obwohl es nun schon 5 Tage Plusgrade hatte, stapelte sich der zusammengeschaufelte Schnee am Sonntag auf den Verkehrsinseln noch bis zu 3m und auch heute (Dienstag) liegt noch immer beträchtliche Mengen am Straßenrand. Teilweise sind noch nicht einmal alle Fahrstreifen geräumt. Aus den Nachrichten habe ich gehört, dass vom Atlantik schon der nächste Sturm anrückt, wobei aber noch nicht sicher ist, ob er auf Land trifft oder noch abdreht. Also mal abwarten.

Wie versprochen habe ich euch nun auch noch ein paar Bilder von der Weihnachtsfeier bei den Bell Labs.

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Frohe Weihnachten

Ich wünsche euch allen Frohe Weihnachten!
Ich muss zugeben, dass mich seit gestern ein bisschen das Heimweh gepackt hat. Weihnachten nicht zu Hause zu verbringen ist echt komisch… Ein bisschen gebrochen haben mich die Weihnachtsgrüße der Schwäpo (die ich trotzdem mit Spannung gelesen haben), die schon seit gestern im Internet verfügbar waren. Wer es noch nicht entdeckt hat oder nicht in Aalen ist und somit die Zeitung nicht lesen kann: Weihnachtsgrüße

Ich fliege morgen früh um kurz vor 10 nach Colorado um meine alte Gastfamilie zu besuchen und werde dort auch Silvester verbringen! Ich hoffe, dor natürlich auch einige alte Bekannte wiederzutreffen. Bin schon gespannt, was sich dort alles ergibt!

Letztes Wochenende war ich nochmal in New York um mir die Weihnachtsbeleuchtung in voller Pracht anzusehen. WOW! Das war schon nochmal ein ganzes Stück mehr als ich bisher gehen habe! Ich habe einen traditionellen Weihnachtsmarkt, wie man ihn auch vor zu Hause kennt, an der Südwestgrenze des Central Park gefunden. Mit einem deutschen Stand mit Bratwurst und Glühwein bzw. eigentlich war es Kinderpunsch. Das habe ich mir dann natürlich mal gegönnt, denn das habe ich in der ganzen Vorweihnachtszeit irgendwie vermisst.

Ich bin New York eigentlich nochmal fast komplett abgelaufen – sogar zweimal: einmal bei Tag und einmal bei Dunkelheit. Sehenswert sind natürlich die die Fifth Avenue und den geschmückten Läden und Schaufenstern. Lord & Taylor hat das ganze ziemlich aufwändig betrieben und die Schaufenster verändern sich. Das Highlight war aber natürlich der Baum am Rockefeller Center. Die Polizei sperrt die Kreuzugen rund herum ab und unterstützt die Ampelschaltung mit Trasierbändern. Bei Dunkelheit habe ich dann auch verstanden warum: ES IST DIE HÖLLE LOS. Am besten muss man sich den Baum morgens um 4 oder 5 ansehen!  Am South Seaport unter dem Weihnachtsbaum war wieder ein Chor mit Weihnachtsliedern und der in Bau befindliche Freedom Tower an Ground Zero ist in verschiedenen Farben beleuchtet.

Diese Woche war die Arbeit eher locker: Montag und Dienstag waren wir zum Essen eingeladen und heute war die große Weihnachtsfeier im Büro.

Am Montag waren wir mit unerser kleinen Arbeitsgruppe Mittagessen. Ich habe erst im Restaurant erfahren, dass es ein veganes Restaurant war. Ich habe das abends aber wieder micht einer Portion Fleisch ausgeglichen ;-)

Am Dienstag waren wir japanisch essen eingeladen.

Heute war unsere Pott Luck party: Jeder bringt etwas zu Essen oder knabbern mit und man probiert mal ein bisschen durch. Mit den verschiedenen Nationen bei uns kam dort natürlich auch eine entsprechende Vielfalt zusammen. Anschließend ging es zum Beachvolleyballspielen. Die Jungs hier machen das ja aber nicht erst zum ersten mal und so gibt es einen Kohlegrill, der angezündet wird und um den in der Satzpause alle herumstehen und sich die Finger wieder aufwärmen. Das ganze sieht so ein bisschen aus wie in der Gasse :-)

Anschließend war dann noch eine Weihnachtsfeier im Hause des Chefs. Es war ne gute Idee, dort nicht selbst zu fahren sondern mir Mitfahrgelegenheiten zu suchen (Wenn hier also irgendwelche Schreibfehler sind, wisst ihr jetzt warum). Los gings um 4, dafür wars um halb 9 auch schon wieder zu Ende. Eingeladen waren die Familien der Mitarbeiter und so waren natürlich auch viele Kinder dabei. Es war sehr lustig und interessant und auch das Essen war nicht schlecht ^^ Ich habe selbst leider keine Bilder gemacht, werde aber versuchen im Januar ein paar zu bekommen.

Ich habe bemerkt, dass viele noch nichts von meinem Blog wissen. Falls ihr jemandem begenet, dürft ihr den Link gerne weitergeben!

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Princeton University

Ich habe am Samstag das gute Wetter genutzt um mir die Princeton University einmal näher anzusehen. Die Kurzfassung: Guckt euch Beautiful Mind an und ihr habt so ziemlich das gleiche gesehen wie ich.

Es ist ein ziemlich verwinkelter Campus mit vielen kleinen Gebäuden. Ich habe ziemlich schnell gemerkt, dass ich mich vielleicht besser hätte vorbereiten sollen und wissen, wo ich hinwill… Das älteste Gebäude auf dem Campus, die Nassau Hall, ist innen noch richtig klassisch eingerichtet, wie man es sich typischerweise vorstellt – sehr interessant.

Ich habe an einer geführten Tour über den Campus mit einem Studenten teilgenommen. Leider war das ganze weniger aufschlussreich als gedacht und ich habe nicht wirklich mehr gesehen als ich auch allein gefunden habe. Interessant aber waren die Geschichten, die er zu erzählen hatte: Das klang alles ziemlich genau so wie im Film:

Die Erstsemester wohnen gemeinsam in einem Haus. Es war Tradition, wenn es viel Schnee hat, den einzigen Eingang komplett mit Schnee zuzuschaufeln, so dass keiner mehr raus konnte. Um rechtzeitig in die Vorlesung zu kommen blieb ihnen dann nicht anderes überig als aus dem Fenster zu springen. Dabei gab es aber immer wieder Verletzte, weil die doch etwas hoch sind. Mittlerweile gibt es noch zwei andere Eingänge und damit hat sich das ganze leider erledigt.
Zu Semesteranfang gibt es ein Quiddich Turnier. Ein Student zieht sich ein gelbes T-Shirt an und stellt damit den Snitch dar und darf sich auf dem ganzen Campus bewegen. Und ansonsten ist es eben ein Mannschaftssport, bei dem die Häuser bzw verschiedenen Colleges der PU gegeneinader spielen.
Was man man sonst noch von den großen Ami-Unis hört hat sich auch noch bestätigt: Die Rivalität zwischen den Unis. Princeton war Schauplatz eines größeren Gefechts im War of Independence. Deshalb steht auf dem Campus noch eine alte Kanone. Die Rutgers University meint jedoch, dass die Kanone ihr gehört und die Stunten haben immer wieder versucht die Kanone zu klauen, kamen aber nie weit. Irgendwann war es den Leuten in Princeton zu blöd und haben das Ding einfach eingebuddelt. Jetzt aber kommen die Rutgers Studenten immer wieder und bemalen es in ihren Farben und Princeton überstreicht es dann wieder schwarz.

Am Sonntag war ich – passend zur Weihnachtszeit – in Northlandz, einer der größten Modelleisenbahnen der Welt. Die Landschaften gehen über 3 Stockwerke. Das war schon beeindruckend. Sie ist jedoch schon ein paar Jahre alt und noch in einem altmodischen Stil gehalten. Leider nutzt sie keine Lichteffekte und auch die Häuser sind unbeleuchtet. Das hat mich dabei leider etwas enttäuscht.

Ansonsten fahre ich hier immer wieder durch die Gegend und schaue mir die Weihnachtsdekoration der Häuser an. Und ich sag’s euch: Die sind nicht ganz sauber. Farbeinreich, taghell, blinkende Lichter, drehende Karusells, Musik oder auch anmierte Rentiere, die die Beine bewegen und einen Schlitten hinter sich herziehen… So macher Hausbesitzer kann sich für die Stromrechnung bestimmt einiges leisten… Aber den Häusern und Autos nach zu urteilen, ist es da nicht so wichtig…

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Get loud NY

Letztes WE habe ich mir einen kleinen Traum erfüllt: Am Sonntag war ich mit einem Kollegen aus Spanien im New Meadowlands Stadium der New York Giants und habe mir ein NFL Football Spiel angesehen. Ironischerweise steht das Stadion aber in New Jersey :-)

Vor den Football Spielen gibt es auf den Parkplätzen die sogenannten Tailgate Parties. Die Jungs (und Mädels) stärken sich nochmal ordentlich um den teuren Stadionpreisen zu entkommen und spielen selbst ein bisschen Football. Die Leute kommen extrem gut ausgestattet: Teils sind sie sogar mit mehreren Grills ausgestattet. Dazu natürlich auch ein paar Bier. Wer unter 21 ist brezelt sich auch schon her, weil es im Stadion ja nix mehr gibt. Ich bin aber nur schnell über den Parkplatz geschlappt und habe mir das mal ungefähr angeschaut.

Das Stadion fasst 80.000 Personen und war schon beeindruckend! Unsere Plätze waren in der obersten Block. Die anderen Tickets sind nämlich kaum erschwinglich. Wenn man während dem Spiel mal Verpflegung braucht oder aufs Klo muss braucht man auch keine Angst haben, etwas zu verpassen, denn alle 5m ist ein Fernseher angebracht und auch der Fernsehkommentator wird übertragen.

Natürlich dürfen die Nationalhymne, die Flagge und Soldaten vor dem Anpfiff nicht fehlen ;-)

Das Spiel war das Derby gegen den Washington Redskins, schon allein wegen der geografischen Nähe ist die Rivalität nicht zu unterschätzen. Die Giants haben gut losgelegt und schon im ersten Drive den ersten Touchdown erzielt.

Während dem Spiel werden auf den vier großen Bildschirmen an jeder Ecke des Feldes die Replays, Statistiken und Werbung angezeigt. Aber natürlich auch die Anweisungen für die Fans: Laut sein, wenn die gegnerische Offense auf dem Feld ist Ruhe wenn es die eigene ist: “Quiet Please – Offense at Work” steht dann auf den Bildschirmen und es wird wirklich ziemlich ruhig. Aber richtg laut wird es eben wenn der Gegner ein 3rd Down hat.

Leider war das Spiel relativ einseitig: Washington Redskins haben schon zu Beginn des Spiels ein Field-Goald verschossen und haben sich mit mehreren, teils wirklich dummen und kuriosen, Fumbles selbst um die Punkte gebracht. Zur Halbzeit stand es schon 21:0 und der Endstand war 31:7.

Trotzdem war es eine super Erfahrung und hat richtig Spaß gemacht. Leider war es doch etwas kalt und die fast 5 Stunden bei leichten Minusgraden und vor allem dem Wind waren dann auch genug. Trotz Skiunterwäsche wurde mir gegen Ende des Spiels immer Kälter und daheim gab es dann erst mal ne heiße Dusche und danach Tee mit Weihnachtsbrötchen. Alles in allem ein gelungener Tag.

Mittlerweile kommt hier die Weihnachtsbeleuchtung immer mehr zum Vorschein: Die Häuser der Nachbarschaft oder auch sonst so sind typisch amerikanisch farbenreich beleuchtet. Lustig sind Rehe und andere Figuren aus Lichterketten. Ich habe mir vorgenommen irgendwann mal mein kleines Stativ mitzunehmen und ein paar gute Bilder zu machen. Bis dahin müssen ein paar verschwommene Bilder als ein erster Eindruck reichen!

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